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Wer ist jurAction - und warum engagieren wir uns?

In einem einstimmigen Entscheid der Hauptversammlung des Quartiervereins Jura/Torry/Miséricorde vom 25. März 2014 wurde die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Überwachung der Verkehrsentwicklung im Quartier Jura/Torry/Miséricorde beschlossen. Es ging auch darum, falls notwendig, die Gemeindeverwaltung an ihre diesbezügliche Verpflichtung zu erinnern. Daraufhin gründeten wir unsere Bürgerinitiative.

Wir sind um eine mögliche Verkehrsverlagerung in die Wohnquartiere Jura/Torry/Miséricorde besorgt, als Folge der Eröffnung der Poyabrücke am 12. Oktober 2014 und der simultanen Schliessung der Zähringerbrücke. Unser Hauptanliegen ist der Erhalt eines angenehmen, ruhigen und für unsere Kinder sicheren Wohn-Umfeldes. Wir befürchten insbesondere eine Zunahme des motorisierten Verkehrs auf der Avenue du Général-Guisan und den Strassen Ste-Thérèse/Ste-Agnès/Bonnefontaines, dies in einem Umfeld mit Schulen, Krippe, Kirche, Einzelhandel, etc. Das Poya-Projekt beinhaltet explizit Begleitmassnahmen zur Verhinderung von Verkehrsverlagerungen in unsere und andere Quartiere. Vermögen diese jedoch den Verkehr ausreichend stabilisieren ?

Unsere Bürgerinitiative versteht sich als partizipativ. Am 27. September 2014 haben wir die Bewohner des Quartiers zu einer Informations- und Diskussions-Sitzung eingeladen, um die Absichten unserer Mobilisation darzulegen und um Ideen und Vorschläge unserer Mitbewohner und Mitbewohnerinnen einzuholen. Unser vorerst bescheidenes Vorgehen soll uns als betroffener Gesprächspartner auf den Plan bringen, bevor es zu spät ist. Wir laden die anderen Quartiere sowie alle betroffenen Einzelpersonen oder Institutionen zu einer Koordination der Reaktionen auf die möglicherweise ungünstigen Nebenwirkungen der Poyabrücke ein.

Wir möchten von den Behörden der Stadt Freiburg ernst genommen werden. Ebenso beabsichtigen wir, ein glaubwürdiger Diskussionspartner zu sein. Wir sind zum Dialog bereit. Wir werden jedoch unser Mitbürger und die Medien mobilisieren, sollten wir den Eindruck gewinnen, dass die Antworten der Behörden nicht überzeugend genug ausfallen.


Zur Zeit arbeiten folgende Personen im Koordinationskomitee unserer Bürgerinitiative (in alphabetischer Reihenfolge):


Grégoire Duruz,
Marc Röthlisberger, Christoph Schütz, Barbara Senn, Maurice Senn
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